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Was bei einer ausgewogenen Ernährung für Kinder nicht fehlen darf

So sieht eine ausgewogene Ernährung für Kinder aus

Eine ausgewogene, gesunde Ernährung ist gerade bei Kindern sehr wichtig. Kinder brauchen Vitamine und Nährstoffe um sich zu bewegen, zu konzentrieren und auch um Stresssituationen bewältigen zu können. Wir kennen es selbst: Mit Hunger sind wir unausgeglichen, müde und leicht gestresst. Nicht anders ergeht es unseren Kindern. Natürlich ist unser Einfluss auf das eigene Essverhalten weit größer, als auf das unserer Kinder. Sie mäkeln an unseren Gerichten herum, ernähren sich zeitweise einseitig oder essen für unseren Geschmack zu viel oder aber zu wenig.

Was braucht mein Kind um sich ausgewogen zu ernähren?

Eine ausgewogene Ernährung für Kinder zeigt sich vor allem darin, dass sie Lebensmittel aus allen vier verschiedenen Gruppen enthält. Über den Tag verteilt, sollte das eigene Kind zu jedem dieser Lebensmittel wenigstens einmal gegriffen haben.

Kohlenhydrate (Lebensmittel, die viel Stärke enthalten)

Kohlenhydrate sind jene Lebensmittel, die wir meist bei allen Mahlzeiten als Sättigungsbeilage nutzen, weil sie uns nach dem Essen sehr lange vor Hunger bewahren. Dazu gehört bereits am Morgen ein gesundes Müsli mit Haferflocken oder das Brot für den Kindergarten und die Schule. Am Mittagstisch sollte man zu Reis, Kartoffeln oder Nudeln greifen. Die süße Variante wäre zum Beispiel ein Pfannkuchen. Aber auch ungewöhnliche Produkte wie die Süßkartoffel, Kochbananen oder Couscous passen in diese Gruppe.

Eiweiß- und Eisenhaltige Lebensmittel

Ein oder zwei Mal am Tag sollten auch Lebensmittel mit viel Eisen und Eiweiß auf dem Speiseplan stehen. Fisch zeichnet sich durch einen besonders hohen Eiweißgehalt aus. Fleisch hingegen ist Eisenlieferant Nummer 1, bei Kindern besonders beliebt in Form von Wurst oder Fleischklößen. Hier sollte man unbedingt darauf achten, dass das Fleisch hochwertig ist und möglichst wenig Salz und Fett enthält. kann bei einer vegetarischen Ernährung oder zwischendurch natürlich auch gerne durch Hülsenfrüchte (wie Bohnen, Kichererbsen oder Linsen) ersetzt werden. Generell tragen viele fleischlose Produkte wunderbar zum Füllen der Eisenspeicher bei. Auch Eier und Nüsse sind gesund und bei Kindern sehr beliebt.

Gemüse und Obst

Obst kommt durch den natürlichen Gehalt an Zucker fast bei allen Kindern gut an. Gemüse hingegen ist häufig Geschmackssache. Wichtig ist, den Kindern bereits im ersten Lebensjahr häufig Gemüse anzubieten. Mit den wenigen Zähnen ist hier selbstverständlich gekochtes und damit weiches Gemüse Vorreiter. Gemüse sollte automatisch zu jeder Mahlzeit gehören, ob nun als Rohkost (wie Gurken- oder Tomatenscheiben) oder gekocht (Blank, in Soßen oder als Gemüsesuppe). Obst hingegen ist eine ideale und gesunde Nachspeise. Mundgerecht geschnitten lässt es sich noch einfacher essen.

Milchprodukte

Milch Milchprodukte in Form von Joghurt oder Käse sollten möglichst drei mal täglich auf dem Speiseplan zu finden sein. Das in Milchprodukten enthaltene Kalzium ist wichtig für den Knochenaufbau bzw. das Knochenwachstum und daher fast unverzichtbar. Leider enthält Kuhmilch aber sehr wenig Eisen. Deshalb sollten Kinder nicht nur Milch trinken. Bei Kindern ab zwei Jahren sollten 350 ml pro Tag nicht regelmäßig überschritten werden. Dann bleibt auch der Appetit auf andere Lebensmittel, welche mehr Eisen beinhalten bestehen. Oder aber man bietet seinem Kind dafür Joghurt oder Käse an um die Eisenspeicher zu füllen.

 

[highlight]Kinder lehnen nicht selten Lebensmittel für eine gewisse Zeit ab oder ernähren sich eine Weile einseitig. Isst es beispielsweise eine Weile nur Obst und kein Gemüse, ist es sicherlich weiterhin gut versorgt mit Vitaminen, man sollte etwas auf die Kalorienzufuhr achten, da Obst sehr viel Zucker enthält. Lehnt das eigene Kind eine Zeit lang Produkte wie Fleisch, Käse oder Joghurt ab, so kann man alternativ zur normalen Milch auch auf Folgemilch zurückgreifen, da diese wesentlich mehr Eisen enthält und so einer Mangelerscheinung vorbeugen. Man sollte sich bei der Ernährung nicht sofort verunsichern lassen und dem Kind weiter alle Lebensmittelgruppen anbieten.[/highlight]



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